Die preisgünstige Wohngemeinschaft
Wer nicht in ein Studentenwohnheim möchte und trotzdem eine preiswerte Unterkunft sucht, der sollte auf jeden Fall die Wohngemeinschaft ins Auge fassen. Eine solche Studenten WG hat nicht nur einen Kostenvorteil, sondern verschafft einem auch die Möglichkeit, mit den Mitbewohnern zusammen zu lernen, wenn sie entweder zufällig den gleichen Kurs besuchen oder zielgerichtet als Mitbewohner für eines der WG Zimmer ausgewählt werden.
Aufpassen sollte man bei der Wohngemeinschaft, wie der Mietvertrag ausgestaltet wird. Bei größeren Anbietern bekommt man spezielle Mietverträge, aus denen auch die Aufteilung der gemeinschaftlich genutzten Flächen wie Küche, Bad und Flur mit hervor geht. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn die Bewohner einer solchen Wohngemeinschaft zur Absicherung ihres Lebensunterhaltes Sozialleistungen wie Bafög beantragen müssen.
Außerdem enthalten die Spezialmietverträge für die Wohngemeinschaft Klauseln, die es unter Umständen auch erlauben, dass ein Mitbewohner seine Studentenbude unabhängig von den anderen kündigen kann. Das wird dann meistens so gehandhabt, dass das nicht genutzte Studentenzimmer vom Vermieter verschlossen wird und die darauf entfallenden Anteile der Betriebskosten vorübergehend auf die anderen Mitbewohner mit umgelegt werden. Schon aus diesem Grund sollte von den Mitgliedern der Wohngemeinschaft so schnell wie möglich ein neuer Mitbewohner gesucht werden.
Günstig für die Interessenten an einer Wohngemeinschaft wirkt sich auch aus, dass man derzeit auf dem deutschen Wohnungsmarkt vor allem in den Universitätsstädten deutlich mehr preisgünstige große Wohnungen findet, während das Angebot an geeigneten Wohnungen mit einem oder zwei Zimmern eher spärlich gesät ist.



