Welche Fakten sprechen für ein WG Zimmer?
Manchmal ist die Entscheidung nicht einfach, ob Junior während seines Studiums eine Wohnung zur Untermiete nehmen soll, oder ob er in einem Studentenwohnheim untergebracht werden soll. Eines sollte man bei der Suche nach einer guten Lösung nicht außer Acht lassen und das ist das WG Zimmer. Ein gut ausgewähltes WG Zimmer in einer Studentenwohnung bietet nämlich gleich einige Vorteile.
Zuerst einmal hat man als Elternteil die Gewissheit, dass Tochter oder Sohn in dem WG Zimmer nicht allein ist, sondern Gleichgesinnte um sich herum hat. Allerdings sollten solche Mitbewohner gesucht werden, die zielstrebig sind, aber dennoch eine gute Mischung aus Lernen und aktiver Entspannung leben. Hinzu kommt, dass das WG Zimmer in aller Regel sogar noch preiswerter ist als die Unterbringung in einem Studentenwohnheim, da dort in der Mieter zumeist auch die Kosten für die Betreuer mit verrechnet werden.
Wirft man einen genaueren Blick auf den aktuellen Wohnungsmarkt, stellt man fest, dass vor allem viele Wohnungen mit vier und mehr Zimmern leer stehen. Leerstand kostet den Eigentümer bares Geld und so entschließen sich viele von ihnen, diese Wohnungen als WG Zimmer zu vermieten. Traditionell schließen die Mitglieder einer solchen Wohngemeinschaft einen Mietvertrag ab, in dem sie gemeinschaftlich für die entstehenden Kosten haften. Neuerdings kann man aber auch Verträge bekommen, in denen der einzelne Mieter von einem WG Zimmer einen separaten Mietvertrag erhält, in dem er nur für die Kosten seiner genutzten Wohnfläche und dem darauf entfallenden Teil der Gemeinschaftsflächen haftet.



