WG oder Studentenwohnheim?
Machen sich die Kids zusammen mit ihren Eltern Gedanken, wo der Sprössling für die Zeit seines Studiums möglichst optimal und kostengünstig untergebracht werden kann, dann plädieren viele Eltern für das Studentenwohnheim, weil sie sich davon versprechen, dass Sohn oder Tochter ständig unter Aufsicht stehen. Der Nachwuchs legt natürlich größten Wert auf seine persönliche Freiheit und möchte am liebsten eine Studentenwohnung haben.
Wie bekommt man nun die Interessen beider Seiten unter einen Hut? – Dazu bietet die WG eine gute Alternative. Hier sind die jugendlichen Kids nicht ganz allein und können sich trotzdem einige Freiheiten gönnen. Natürlich sollte man als Sorgeberechtigte dann ein wenig darauf achten, welche Art von Mitbewohner gesucht wird. Hier erweist es sich immer wieder von unschätzbarem Vorteil, wenn sich in einer WG eine gute Mischung aus zielstrebigen und relaxten Jugendlichen zusammen findet.
Ein zweites großes Plus, was für die WG spricht, sind die günstigen Kosten für das Studentenzimmer. Erfahrungsgemäß sind die großen Wohnungen mit vier und fünf Zimmern in den Universitätsstädten zu einem deutlich niedrigeren Quadratmeterpreis zu bekommen, als das bei kleineren Wohnungen der Fall ist. Das hat ganz einfach etwas damit zu tun, dass sie nach der Reform der sozialen Leistungen nicht mehr so gefragt sind. Allerdings sollte man bei der Wahl des Anbieters für die WG Wohnung schauen, dass man einen nimmt, der sie auch mit den besonderen Mietverträgen für eine Wohngemeinschaft anbietet, weil dieser Klauseln zu Gunsten der Mieter enthält, die man bei einem herkömmlichen
Mietvertrag nicht findet.





